Vergleich
Anbieter für den digitalen Nachlass im Vergleich
Wir sind selbst ein Anbieter — und vergleichen trotzdem ehrlich. Hier siehst du, was die bekannten Dienste in Deutschland kosten, wie sie funktionieren und für wen sie passen.
Von Erbnis RedaktionVeröffentlicht 16. Oktober 2026Aktualisiert 16. Oktober 20266 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
- Die Preise reichen von kostenlos bis rund 150 € im Jahr für Familien.
- Die Dienste unterscheiden sich vor allem darin, ob sie Dokumente speichern oder nur Hinweise.
- Wichtig ist, wie die Freigabe im Ernstfall funktioniert — und wer vorher was sehen kann.
- Keine Lösung ersetzt ein gültiges Testament oder eine Vorsorgevollmacht.
Die Anbieter auf einen Blick
| Anbieter | Preis (Stand 16.10.2026) | Ansatz | Passt für |
|---|---|---|---|
| Erbnis | Kostenlos (20 Einträge), Personal 49 €/Jahr, Familie 89 €/Jahr | Einträge einzeln für Personen freigeben, verzögerte Freigabe mit Widerspruchsfrist, geführtes Interview | Wer verschiedene Menschen unterschiedlich versorgen will |
| Notfalltresor | Single 44 €/Jahr, Familie 149 €/Jahr (bis 5 Personen) | 14 Lebensbereiche, von Bestattungsexperten, Server in Deutschland, Dokumente ab 10 € zukaufbar | Wer viele Bereiche mit Vorlagen abdecken will |
| FallsWasPassiert | 69,90 €/Jahr | „Hinweise statt Uploads“: notiert, wo etwas liegt; Hosting in Nürnberg; kostenlose PDF-Vorlagen | Wer keine Dokumente online speichern möchte |
| lasthello | 19,99 €/Jahr, Probemonat kostenlos | Nachrichten und Daten für später, auch zu festem Datum; Server in Deutschland | Wer vor allem Botschaften hinterlassen will |
| memoresa | Preise nicht öffentlich abrufbar | Digitaler Notfallkoffer mit Zugriffsrechten pro Eintrag | Wer einen umfassenden Online-Tresor sucht |
| Afilio | Einstieg kostenlos | Vorsorgedokumente und Notfallkarte online erstellen | Wer vor allem Vollmacht und Patientenverfügung erstellen will |
Preise und Funktionen haben wir am 16.10.2026 auf den Websites der Anbieter geprüft. Sie können sich ändern — schau vor dem Abschluss beim Anbieter nach.
Worauf du beim Vergleich achten solltest
- Freigabe: Wer bekommt wann Zugriff — und kannst du einen falschen Alarm stoppen?
- Verschlüsselung: Kann der Anbieter deine Daten technisch lesen? Frag konkret nach.
- Serverstandort und Datenschutz: EU oder Deutschland, DSGVO-konform.
- Export: Kommst du an deine Daten, wenn du kündigst oder der Anbieter aufgibt?
- Kosten über Jahre: Ein Nachlassplan läuft lange — rechne den Jahrespreis über zehn Jahre.