Für Krypto-Halter

Deine Seed-Phrase verdient etwas Besseres als ein Testament

Bei Bitcoin und Co. gibt es keinen Passwort-Reset, keine Hotline, keinen Erbschein, der weiterhilft. Wer die Seed-Phrase nicht kennt, bekommt das Guthaben nie. Erbnis sorgt dafür, dass die richtige Person sie im Ernstfall bekommt — und niemand sonst, niemals vorher.

Drei Wege, wie Krypto-Vermögen verloren geht

Keiner davon braucht einen Hackerangriff. Es reicht, dass niemand rechtzeitig weiß, wo die Schlüssel liegen.

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Die Metallplatte im Safe

Die Seed-Phrase ist feuerfest graviert und gut versteckt — so gut, dass niemand außer dir weiß, dass der Safe überhaupt etwas Wichtiges enthält. Nach deinem Tod bleibt er einfach zu.

02

Die Zeile im Testament

Aus Vorsicht landet die Phrase doch im Testament. Das Dokument wird beim Nachlassgericht verwahrt und im Erbscheinverfahren von mehreren Beteiligten eingesehen — auch von Menschen, die gar nicht erben sollen.

03

Das Hardware-Wallet ohne Kontext

Ledger oder Trezor liegen in einer Schublade. Niemand weiß, dass es sie gibt, welche PIN dazugehört oder wie viel Guthaben überhaupt daran hängt. Das Gerät wird zum wertvollsten unentdeckten Gegenstand im Haushalt.

Was hinein gehört

Was du bei Erbnis hinterlegen kannst

Alles rund um deine Krypto-Vorsorge — sauber getrennt von dem, was zu Lebzeiten sichtbar sein darf.

  • Übersicht deiner Wallets und Börsen

    Welche Exchange, welches Hardware-Wallet, welche Software-Wallet — ohne die geheimen Schlüssel selbst preiszugeben.

  • Wo die Seed-Phrase physisch liegt

    Ein Hinweis auf den Ort (Bankschließfach, Safe, Metallplatte), nicht die Wörter selbst — die bleiben getrennt gesichert.

  • Zugangsdaten zu custodial Börsen

    Für Konten bei Kraken, Coinbase oder Bitpanda, damit Erben den offiziellen Kundenservice-Prozess anstoßen können.

  • Anleitung für Multisig oder Shamir-Anteile

    Wer welchen Anteil hält und wie viele davon zusammenkommen müssen, damit eine Wallet wiederhergestellt werden kann.

  • Kontext für deine Vertrauensperson

    Eine kurze Erklärung, was überhaupt vorhanden ist und in welcher Größenordnung — damit niemand danach sucht, ohne zu wissen, wonach.

Warum ein Testament der falsche Ort für ein Geheimnis ist

Ein Testament ist ein rechtliches Dokument, kein Tresor. Es wird beim Nachlassgericht verwahrt und im Erbscheinverfahren einsehbar — für Erben, teils auch für weitere Beteiligte. Eine Seed-Phrase dort hineinzuschreiben heißt, sie potenziell offenzulegen, lange bevor überhaupt jemand legal darauf zugreifen darf. Erbnis ersetzt kein Testament (nach § 2247 BGB brauchst du dafür weiterhin ein eigenhändig geschriebenes oder notarielles Testament) — aber es ist der richtige Ort für alles, was geheim bleiben muss, bis es gebraucht wird.

Das eigentliche Problem bei Krypto-Vorsorge ist Vertrauen: Wem gibst du etwas, das sofort nutzbar ist, sobald es in fremden Händen liegt? Erbnis löst das nicht durch ein Versprechen, sondern durch eine Struktur. Nichts wird freigegeben, solange du dich regelmäßig meldest. Erst nach einer festgelegten Frist ohne Lebenszeichen und nach zusätzlicher Prüfung geht überhaupt etwas an die von dir benannte Person — zeitverzögert, bedingt, nie auf Zuruf.

Selbst lösen oder absichern lassen: ein ehrlicher Vergleich

Metall-Backup im Safe

Robust gegen Feuer und Wasser, aber ein reines Ein-Personen-Geheimnis. Stirbst du, ohne dass jemand vom Safe-Inhalt weiß, war der ganze Aufwand umsonst.

Shamir-Split unter Verwandten

Verteilt das Risiko auf mehrere Schultern, verlangt aber Koordination: Alle Teile müssen auffindbar bleiben, und die Beteiligten müssen wissen, wie man sie zusammenführt.

Multisig-Wallet

Technisch elegant, aber voraussetzungsreich: Eine Mitunterzeichnerin braucht eigenes technisches Verständnis und muss dauerhaft erreichbar bleiben.

Wo steht Erbnis dabei ehrlich? Wir verschlüsseln deine Daten at-rest — sie liegen also nicht im Klartext auf unseren Servern. Ein Zero-Knowledge-Verfahren, bei dem selbst wir Erbnis-Betreiber deine Inhalte technisch nicht einsehen könnten, gehört nicht zum Produkt. Für viele ist die Kombination aus zeitverzögerter Freigabe und Verschlüsselung schon ein großer Schritt gegenüber „gar keiner Vorsorge" — für sehr große Beträge kann eine zusätzliche Aufteilung wie Shamir oder Multisig trotzdem sinnvoll sein.

Ich habe die Seed-Phrase im Kopf durchgespielt, wem ich sie geben würde — und mir wurde klar, dass ich niemandem eine sofort nutzbare Vollmacht über mein gesamtes Erspartes geben will, solange ich lebe.
Beispielhafte Stimme eines Krypto-HaltersBeispielstimme, keine echte Kundenaussage.

Häufige Fragen von Krypto-Haltern

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  • Testament-Kopie
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